Ein Jahr danach. Warum ich gegangen bin.
Heute vor einem Jahr war mein offizieller letzter Tag. Über Entscheidungen wird viel geredet. Über das was uns daran hindert, fast nie. Ein persönlicher Rückblick.
Heute vor einem Jahr war mein offizieller letzter Tag.
Nicht weil ich musste. Sondern weil ich es endlich zugelassen habe.
Über Entscheidungen wird viel geredet. Über das was uns daran hindert, fast nie.
Es geht ja irgendwie weiter
Wir wurden zu bequem. Wir lassen uns von der Zahl auf dem Lohnzettel blenden.
Es hatte lange nicht mehr gepasst. Ich habe funktioniert. Nicht mehr.
Wenn ein Unternehmen schnell wächst, verändert sich Führung. Manchmal verliert man dabei die Menschen. Manchmal verliert man sich selbst.
Die Entscheidung zu gehen war nicht nur für mich. Sie war für meine Familie. Für meine Tochter.
Und jetzt
Neuer Job. Neue Menschen. Neue Charaktere. Neue Aufgaben.
Die Startphase war zugegeben nicht einfach. Skeptische Blicke. Verhaltene Gespräche. Ein Neuer. Mal sehen was der kann.
Dann der Satz von meiner Frau.
“Du hast schon so viel erlebt und durchgemacht, das kann dir keiner nehmen oder ausreden.”
Und meine Tochter.
“Papa, ich und Mama wollen dass du wieder glücklich bist.”
Glaubt mir, ein glückliches Lächeln und eine Umarmung der eigenen Tochter ersetzt alles.
Meine Erkenntnis
Neue Herausforderungen sind nichts anderes als eine Übung im Gym.
Anfangs ist das Gewicht schwer. Du denkst zu viel nach. Aber wenn du die Übung abgeschlossen hast und alles an Gewicht bewegt hast, ändert sich deine Sichtweise. Auf das Gewicht. Und auf die Situation.
Training ist für mich keine Freizeitbeschäftigung. Es ist eine Säule. Eine die mich durch vieles getragen hat.
Voller Kopf, schweres Gewicht. Kopf frei, Gedanken klar.
Heute bin ich dankbar
Dankbar für neue Kollegen die mich gestützt haben.
Dankbar für eine gesunde, tolle Familie.
Dankbar Entscheidungen getroffen zu haben.
Dankbar meine Leidenschaft zu Microsoft 365 mit anderen teilen zu können.
Meine Botschaft
Wenn sich etwas toxisch entwickelt, dann richtet euch neu aus. Haltet nicht an Dingen fest die euch nur durch eine Zahl ein Stück weit betäuben.
Ich bin froh die Entscheidung getroffen zu haben. Nicht weil seitdem alles einfach war. Sondern weil ich aufgehört habe, auf den richtigen Moment zu warten. Den gibt es nämlich nicht.
Daraus ist etwas entstanden. Kein Hashtag. Keine Floskel. Eine Einstellung.
Train Hard, Work Smart
Hart an sich arbeiten. Smart arbeiten.
Nicht weil es gerade trendet. Sondern weil ich nie aufhören werde an mir zu arbeiten. Zu trainieren. Zu wachsen.
Für mich selbst, für meine Familie.
Ich werde Entscheidungen nicht mehr so lange vor mir herschieben. Die Zeit ist dafür zu kostbar.
Lieber Gruß
Micha